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Gemeinsame Entwicklung von Melecs und Infineon:
Bereits 3,5 Millionen Getriebesteuerungen für Autos ausgeliefert

Der österreichische Elektronikdienstleister Melecs hat sich in den vergangenen Jahren zum Marktführer für Allrad-Getriebesteuerungen entwickelt. Ein Eckpfeiler dieses Erfolges ist die langjährige Partnerschaft mit dem führenden Chiphersteller Infineon. Von den preisgekrönten Steuergeräten für Allradgetriebe, die 2008 gemeinsam entwickelt wurden, sind bereits 3,5 Millionen Stück an zahlreiche Premium-Autohersteller ausgeliefert worden. 

Know-how aus Österreich bildet die Basis für die Gen5 Allrad ECU, eine innovative Allrad-Getriebesteuerung, die am Weltmarkt höchst erfolgreich ist. Die gemeinsame Entwicklung von Melecs und Infineon ist deutlich einfacher und kostengünstiger herzustellen. Das Einsparungspotenzial liegt bei 30 %. Für die Gen5 wurde das Aluminium-Gehäuse durch ein spezielles Kunststoff-Gehäuse ersetzt. Zur Kühlung der Leistungsbauteile wurde ein spezieller Leiterplattenaufbau entwickelt. Um einen sicheren Wärmetransport an die Außenseite zu erreichen, wird die Leiterplatte mit Silikonfedern angepresst. Ein Großteil der Schlüsselkomponenten, wie etwa Mikrocontroller und Leistungsbauteile, stammen von Infineon, einem der weltweit führenden Hersteller von Automobilelektronik, mit umfassenden Entwicklungsaktivitäten in Österreich.


Österreichische Erfolge im Automotive-Bereich

Mittlerweile ist die Gen5 bei Melecs das erfolgreichste Produkt in seinem Wachstumsbereich Automotive. Anfang April 2017 wurde die 3,5-Millionenmarke bei den ausgelieferten Stück erreicht. Die Gen5 wurde auch ausgezeichnet: 2014 war es unter den Top 10 bei den INVENTUM Awards für die innovativsten österreichischen Patente. „Infineon und Melecs entwickeln und produzieren für den Weltmarkt. Unsere gemeinsamen Wurzeln und die räumliche Nähe sind ein großer Vorteil, wenn es darum geht, Innovationen schnell und effizient voranzutreiben. Österreich gewinnt so immer mehr Bedeutung im globalen Automotive-Markt“, so Herbert Kommer, Vertriebsleiter der Infineon Technologies Austria AG.



Gemeinsame Wurzeln

Die gemeinsame Geschichte reicht weit zurück, da beide Unternehmen aus Siemens Österreich hervorgegangen sind. „Nach unserem Neustart als Melecs im Jahr 2009 war es als Newcomer mit deutlich geringeren Umsätzen als heute schwierig, von Lieferanten ernst genommen zu werden. Infineon ist uns jedoch von Anfang an auf Augenhöhe begegnet und hat uns in jeder Hinsicht unterstützt. Das ist eine Partnerschaft, die weit über ein klassisches Kunden-Lieferanten Verhältnis hinausgeht“, sagt Friedrich Pressl, CEO von Melecs.



Partnerschaft für Zukunftsthemen

Dank der positiven Entwicklung seiner Automotive Tätigkeiten konnte Melecs seine anfänglichen Umsatz- und Einkaufserwartungen übererfüllen, nicht zuletzt weil auch auf Endkundenseite die Performance der Melecs Produkte mit Infineon Bauteilen überzeugen konnte. Auch bei innovativen Zukunftsthemen wie der Elektromobilität kooperieren Melecs und Infineon. So konnte Infineon bei einer Melecs Vorentwicklung für eine elektrische Hinterachse innerhalb weniger Wochen ein hochinnovatives kundespezifisches Modul liefern, dessen Eigenschaften über Standardmodule deutlich hinausgehen.

 
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